Alle Satelliten-Anlagen müssen nach Süden ausgerichtet werden. Als Anhaltspunkt zum Auffinden der Richtung gilt: Etwa um die Mittagszeit (12 Uhr zur Winterzeit und 13 Uhr zur Sommerzeit) steht die Sonne direkt im Süden.
Suchen Sie sich daher für Ihre Antenne einen Standort, bei dem Sie für den gesamten Spiegeldurchmesser freie Sicht nach Süden zum Satelliten haben (keine Häuser, keine hohen Bäume, etc.). Als Faustformel gilt: Ein Hindernis darf maximal halb so groß/hoch sein, wie sein Abstand von der Antenne (z.B.: Steht ein Baum ca. 10 m von der Antenne entfernt, so darf er maximal 5 m über die Antenne hinausragen).
Der vertikale Einstellwinkel (Elevation) ist aus der Standorttabelle im Menüpunkt "Einstellhilfe" zu entnehmen. Die Werte können an der Skala am Spiegelhalter ein gestellt werden.
Bitte beachten Sie bei der Montage des LNB´s die unterschiedlichen Einbaulagen der verschiedenen Ausführungen. Die falsche Einbaulage kann Bildbeeinträchtigungen bis hin zum Bildausfall verursachen. Daher folgende Faustregeln:
Nach Montage der Außeneinheit verbinden Sie nun alle Anschlüsse Ihres Satelliten-Receivers wie es im Anschlußplan Ihres Receivers aufgeführt ist.
Schalten Sie am Receiver auf einen vorprogrammierten Programmplatz des gewünschten Satelliten (z.B. PR 1 "ARD" für ASTRA). Vergleichen Sie nochmals anhand der Standorttabelle im Menüpunkt "Einstellhilfe" die jetzige Elevationseinstellung (vertikaler Winkel). Stellen Sie sich beim Ausrichten hinter oder neben die Antenne, damit Sie die Satellitensignale nicht durch Ihren Körper abschirmen:
Drehen Sie den Spiegel horizontal (Azimut) langsam aus der Südposition in die Richtung des gewünschten Satelliten. (z.B. Astra 19,2° OST oder EUTELSAT 13° OST nach links). Bei verauschtem Bild oder schwachem Signalpegel, sofort durch leichtes bewegen der Antenne in die verschiedenen Richtungen (mit einer Hand am Spiegel, mit der anderen an der Masthalterung) die Einstellung optimieren bis die maximale Pegelanzeige erreicht ist.
Bei Digitalreceivern ist eine äußerst langsame (ca. 2 Sek. Haltezeit) und sensible Ausrichtung notwendig, da einige Zeit zur Berechnung des Signals benötigt wird.
