SAT-LEXIKON




AC-3/Dolby Digital
Bezeichnet ein Tonsystem mit mehreren Kanälen, auch AC3 genannt. Dolby Digital ermöglicht räumlichen Klang. Es wird unter anderem im Kino angewendet. Sie brauchen dazu fünf Lautsprecherboxen.

Alphanumerisches Display
Digitale Anzeige, die in der Lage ist Ziffern und Buchstaben darzustellen.

AV
Bezeichnung für Scartanschluß

Azimut
seitliche Ausrichtung der Antenne auf den Satelliten, Wert ist die Abweichung zu Süden (ASTRA19,2° Ost)

CA-Modul (CAM)
Conditional Access Modul ist ein Modul für das Decodieren verschlüsselter Programme.

CI (Common Interface)
Ist eine Technik, die die Nutzung verschiedener Entschlüsselungssysteme in einem DVB-Receiver ermöglicht.

CI+ (Plus)
CI Plus ist der Modulstandard der Zukunft. CI Plus ist abwärts kompatibel zum herkömmlichen CI Standard.

DiSEqC
(Digital Satellite Equipment Control). Digitales Steuerungssystem welches im Gegensatz zu den bisherigen analogen Steuersignalen eine größere Anzahl an Schaltmöglichkeiten anbietet

DivX

Kompressionsverfahren, welches die Datengröße von Videodateien verringert, ohne dass die Bildqualität dabei sichtbar leidet. Mit DivX kann ein Spielfilm auf einer herkömmlichen CD-ROM unterbracht werden.

DVB Digital Video Broadcasting
Europäisches System zur digitalen Übertragung von Rundfunksignalen.
Ergänzung „S“= Satellit „T“= Terrestrisch „C“= Kabel.

DVB-S2/-T2
Weiterentwicklung des DVB-S/-T-Standards. DVB-S2/-T2 steigert die Datenrate um bis zu 130 Prozent durch die Verwendung verbesserter Codierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren.

DVI
DVI-D = Digital Visual Interface. Es überträgt digitale und Analoge Bildsignale inklusive Kopierschutz HDCP in voller Qualität (kompatibel zu HDMI).

Elevation
Steigungswinkel einer Satellitenantenne nach oben (vertikal).

EPG
Elektronic Programm Guide. Elektronischer Programmführer. Zusatzinformationen der Programme, die über Satellit ausgestrahlt werden dienen als Programmführer.

FEC
Forward Error Correction. Kennzahl für die Fehlerkorrektur, bei Übertragungsfehlern werden die Daten regeneriert. Wird vom Receiver selbst erkannt.

F-Stecker
Steckerbezeichnung zum Anschluß von SAT-Antennenkabel.

HbbTV
Das "Hybrid-Broadcast Broadband TV" (HbbTV) dient als Erweiterung des langsam in die Jahre kommenden Teletextes/Videotextes und erweitert damit nich nur die Auflösung, sondern verbindet auch das klassische Digitalfernsehen mit interaktiven Internetinhalten.

HD+ (Plus)
HD+ ist ein neues Programmangebot in HD-Qualität vom Satellitenbetreiber ASTRA. HD+ sind verschlüsselte Programme, für die ein Abo abgeschlossen werden muss.

HDCP
High-bandwidth Digital Content Protection – Kopierschutz, der bei DVI- und HDMI-Schnittstellen für hochauflösende Bilder verwendet wird. 

HDMI
HDMI = High Definition Multimedia Interface. Die Unterhaltungsindustrie hat HDMI als Nachfolger des Scart-Anschlusses entwickelt. Es überträgt Bild und Ton ausschließlich digital in voller Qualität über ein Kabel inklusive Kopierschutz HDCP. 

HDTV
High Definition Television – übersetzt: hochauflösendes Fernsehen; neu entwickelter digitaler Fernseh-Standard mit deutlich höherer Bildqualität als beim bisherigen Standard PAL (720x576 Bildpunkte). Übertragen wird bislang in 1080i (1920x1080 Bildpunkte). Die hohe Auflösung macht sich allerdings erst auf geeigneten großen Bildschirmen richtig bemerkbar.

High-Band
Frequenzband für Satellitenempfang im Bereich von 11800 bis 12750 Mhz. Meist für Digitalempfang

IDTV
Integrated Digital Television – steht für „integriertes digitales Fernsehen“ und bezeichnet jene neuen Fernsehgeräte, bei denen der Empfänger für das digitale Signal bereits eingebaut ist. 

Interlaced
Verfahren zur Übertragung von Videobildern. Das Interlaced- oder Zeilensprungverfahren arbeitet mit Halbbildern, im PAL-Standard werden 25 Bilder, also 50 Halbbilder pro Sekunde übertragen. Dabei werden im Wechsel jeweils nur die geraden oder ungeraden Zeilen des Bildes beschrieben. Bei Bildröhren verschmelzen die Bildpunkte durch die Trägheit des menschlichen Auges zu einem Bild. Plasmas oder LCD-Fernseher ergänzen die fehlenden Bildzeilen und geben Vollbilder aus. 

Letterbox
Im 4:3-Format abgelegtes 16:9-Bild, bei dem die entstandenen Bildzeilen ober- und unterhalb als schwarze Balken gespeichert werden. Für 4:3-Fernseher ist dieses Verfahren optimal, da das Bild 1:1 formatfüllend auf dem Bildschirm abgebildet werden kann.

LNC oder LNB
(Low Noise Block Converter). Empfangseinheit einer Satellitenanlage. Das LNB setzt die Sendefrequenz auf die niedrigere Sat-ZF um.

LNB-Versorgung
Stromversorgung des LNBs und Umschaltung der Polarisation im LNB14 V= vertikal, 18 V=horizontal bei ca.150 mA

Low-Band
Frequenzband für Satellitenempfang im Bereich von 10700 bis 11800 MHzMeist für Analogempfang

LO-Oszillatorfrequenz
Wert um den die Sendefrequenz im LNB auf die ZF herabgesetzt wird, meist 9750 MHz

MCPC
Multi Channel Per Carrier. Die einzelnen Programme (bis zu 10) befinden sich als Programmpaket auf einem Transponder.

MPEG2
Bezeichnung des digitalen Datenstandards von komprimierten Audio-, Video- und Datensignalen.

Multischalter
Umschalter, die den Anschluß mehrerer Satellitenreceiver an eine Antenne erlauben.

PAY TV
Programme, die einzeln oder als Paket abonniert und bezahlt werden müssen.

PCMCIA
Personal Computer Memory Card Int. Association. Standardschnittstelle für Steckplätze.

PCM
Das Tonformat PCM enthält das unkomprimierte Stereosignal in CD-Qualität und wird über den digitalen S/PDIF Tonausgang ausgegeben.

PID
Packed Identifikation: Mit der PID-Nummer stellt der Receiver eine eindeutige Zuordnung der Video- und Audiodatenübertragung her. Wird vom Receiver selbst erkannt

Polarisation
Einstellung für Satellitenprogramme. Es gibt Programme mit horizontaler und vertikaler Polarisation.

Progressive Scan
Zusammenbau von Halbbildern. Kinofilme werden mit Vollbildern aufgenommen (24 pro Sekunde), auf elektronischen Medien, wie DVDs jedoch im Halbbildformat abgespeichert. Grund hierfür sind Röhrenfernseher, die im Halbbildformat arbeiten. DVD-Player mit Progressive Scan erkennen die zusammengehörigen Halbbilder und fügen diese zusammen. Die Vollbildausgabe erfolgt über YUV oder HDMI und ist besonders für Projektoren und Flachbildfernseher geeignet, da diese nur im Vollbildformat arbeiten. 

RGB
Rot-Grün-Blau - Übertragungsmethode für Videosignale. Dank getrennter Übertragung der Grundfarben Rot, Grün, Blau ermöglicht es eine hohe Bildqualität.

SCPC
Single Channel Per Carrier. Jedes Programm besitzt eine eigene Frequenz innerhalb eines Transponders und ist deshalb unabhängig von anderen Programmen.

SI-Daten
Service-Information-Daten – Sie beinhalten Informationen wie den Titel der Sendung, Anfangs- und Endzeit sowie Inhaltsangaben. Die SI-Daten werden mit dem Fernsehsignal übertragen. Es liegt an jedem Programmanbieter selbst, ob und in welchem Umfang er SI-Daten überträgt.

Smartcard
Chipkarte für Pay-TV Zugang.

S/P-DIF
Sony/Philips-Digital Interface – Erlaubt die Übertragung digitaler Audiodaten. Die Verbindung zwischen Audio-Geräten erfolgt per optischem Toslink oder koaxialem Cinch-Kabel. 

S-Video
Analoge Signalart, bei der Bilddaten getrennt nach Farb- und Helligkeitswerten übertragen werden (in getrennten Leitungen).

Symbolrate
Datenmenge, die pro Sek. vom Satelliten übertragen wird.

Timer
Funktion elektronischer Geräte wie Videorecorder, DVD-Recorder, Stereo-Anlagen und Satelliten-Receiver. Ermöglicht das Ein- und Ausschalten der Geräte zu vorprogrammierten Zeiten und die Aufnahme von Sendungen in Abwesenheit 

Timeshift
Zeitversetztes Fernsehen. Während eine Videoaufnahme noch läuft, kann man sie bereits anschauen. Dieses Feature kann zum Beispiel mit Festplattengeräten genutzt werden.

TP (Transponder)
Übertragungskanal eines Satelliten, auf dem ein oder mehrere Programme gesendet werden. Festgelegt durch Frequenz, Polarisation, Symbolrate.

USALS
Universal Satellites Automatic Location System – USALS wurde von der FirmaStab zur Vereinfachung der Installation von Drehanlagen entwickelt und wird bisweilen auch als DiSEqC 1.3 bezeichnet. 

USB
Universal Serial Bus – Schnittstellensystem, das sich inzwischen als Standard etabliert hat. Am USB-Port lassen sich externe Komponenten an den Computer anschließen. Die Vorteile gegenüber klassischen Schnittstellen sind: schnelle Datenübertragungsrate (bis 480 MBit/s), einfache Handhabung durch automatische Erkennung der Geräte (Plug-and-Play). 

YUV
Videosignal, Farbkoordinatensystem. Im YUV-Format werden Bildinformationen nach Y = Helligkeit/Luminanz und U & V = Farbanteil/Chrominanz gespeichert. Das Signal aus mehreren Komponenten wird im europäischen Fernsehen und zur Übertragung von Videoinformationen im Vollbildformat für sehr gute Bildqualität , bei unverschlüsseltem HDTV-Material verwendet. Der Anschluss erfolgt über drei nebeneinander liegende Cinch-Buchsen in den Farben Rot, Grün und Blau, siehe auch RGB.

22 KHz-Signal
Steuersignal zum Umschalten zwischen High Band und Low-Band in Universal LNBs.

Heinrich Zehnder GmbH

Heinrich Zehnder GmbH
Antennen und Satellitenempfangstechnik

Weierhalden 37/1
78144 Schramberg

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