AV
Bezeichnung für Scartanschluß
DVB-S2/-T2
Weiterentwicklung des DVB-S/-T-Standards. DVB-S2/-T2
steigert die Datenrate um bis zu 130 Prozent durch die Verwendung verbesserter
Codierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren.
DVI
DVI-D = Digital Visual Interface. Es überträgt
digitale und Analoge Bildsignale inklusive Kopierschutz HDCP in voller Qualität
(kompatibel zu HDMI).
Elevation
Steigungswinkel einer Satellitenantenne nach oben (vertikal).
EPG
Elektronic Programm Guide. Elektronischer
Programmführer. Zusatzinformationen der Programme, die über Satellit
ausgestrahlt werden dienen als Programmführer.
FEC
Forward Error Correction. Kennzahl für die
Fehlerkorrektur, bei Übertragungsfehlern werden die Daten regeneriert. Wird vom
Receiver selbst erkannt.
HbbTV
Das "Hybrid-Broadcast Broadband TV"
(HbbTV) dient als Erweiterung des langsam in die Jahre kommenden Teletextes/Videotextes und
erweitert damit nich nur die Auflösung, sondern verbindet auch das klassische
Digitalfernsehen mit interaktiven Internetinhalten.
HD+ (Plus)
HD+ ist ein neues Programmangebot in HD-Qualität vom
Satellitenbetreiber ASTRA. HD+ sind verschlüsselte Programme, für die ein Abo
abgeschlossen werden muss.
HDCP
High-bandwidth Digital Content Protection – Kopierschutz,
der bei DVI- und HDMI-Schnittstellen für hochauflösende Bilder verwendet wird.
HDMI
HDMI = High Definition Multimedia Interface. Die
Unterhaltungsindustrie hat HDMI als Nachfolger des Scart-Anschlusses
entwickelt. Es überträgt Bild und Ton ausschließlich digital in voller Qualität
über ein Kabel inklusive Kopierschutz HDCP.
HDTV
High Definition Television – übersetzt:
hochauflösendes Fernsehen; neu entwickelter digitaler Fernseh-Standard mit
deutlich höherer Bildqualität als beim bisherigen Standard PAL (720x576
Bildpunkte). Übertragen wird bislang in 1080i (1920x1080 Bildpunkte). Die hohe
Auflösung macht sich allerdings erst auf geeigneten großen Bildschirmen richtig
bemerkbar.
High-Band
Frequenzband für
Satellitenempfang im Bereich von 11800 bis 12750 Mhz. Meist für Digitalempfang
IDTV
Integrated Digital Television – steht für „integriertes
digitales Fernsehen“ und bezeichnet jene neuen Fernsehgeräte, bei denen der
Empfänger für das digitale Signal bereits eingebaut ist.
Interlaced
Verfahren zur Übertragung von Videobildern. Das Interlaced-
oder Zeilensprungverfahren arbeitet mit Halbbildern, im PAL-Standard werden 25
Bilder, also 50 Halbbilder pro Sekunde übertragen. Dabei werden im Wechsel
jeweils nur die geraden oder ungeraden Zeilen des Bildes beschrieben. Bei
Bildröhren verschmelzen die Bildpunkte durch die Trägheit des menschlichen
Auges zu einem Bild. Plasmas oder LCD-Fernseher ergänzen die fehlenden
Bildzeilen und geben Vollbilder aus.
Letterbox
Im 4:3-Format abgelegtes 16:9-Bild, bei dem die entstandenen Bildzeilen
ober- und unterhalb als schwarze Balken gespeichert werden. Für 4:3-Fernseher
ist dieses Verfahren optimal, da das Bild 1:1 formatfüllend auf dem Bildschirm
abgebildet werden kann.
LNC oder LNB
(Low Noise Block Converter).
Empfangseinheit einer Satellitenanlage. Das LNB setzt die Sendefrequenz auf die
niedrigere Sat-ZF um.
LNB-Versorgung
Stromversorgung des LNBs und Umschaltung der Polarisation im LNB14 V= vertikal, 18 V=horizontal bei ca.150
mA
Low-Band
Frequenzband
für Satellitenempfang im Bereich von 10700 bis 11800 MHzMeist für Analogempfang
LO-Oszillatorfrequenz
Wert um den die
Sendefrequenz im LNB auf die ZF herabgesetzt wird, meist 9750 MHz
MCPC
Multi
Channel Per Carrier. Die einzelnen Programme (bis zu 10) befinden sich
als Programmpaket auf einem Transponder.
MPEG2
Bezeichnung des digitalen Datenstandards von komprimierten Audio-, Video- und
Datensignalen.
Multischalter
Umschalter, die den Anschluß mehrerer Satellitenreceiver an eine
Antenne erlauben.
PAY TV
Programme, die einzeln oder als Paket abonniert und bezahlt werden müssen.
PCM
Das Tonformat PCM enthält das unkomprimierte
Stereosignal in CD-Qualität und wird über den digitalen S/PDIF Tonausgang
ausgegeben.
PID
Packed Identifikation: Mit der PID-Nummer stellt der Receiver
eine eindeutige Zuordnung der Video- und Audiodatenübertragung her. Wird vom
Receiver selbst erkannt
Progressive Scan
Zusammenbau von Halbbildern. Kinofilme werden mit
Vollbildern aufgenommen (24 pro Sekunde), auf elektronischen Medien, wie DVDs
jedoch im Halbbildformat abgespeichert. Grund hierfür sind Röhrenfernseher, die
im Halbbildformat arbeiten. DVD-Player mit Progressive Scan erkennen die
zusammengehörigen Halbbilder und fügen diese zusammen. Die Vollbildausgabe
erfolgt über YUV oder HDMI und ist besonders für Projektoren und Flachbildfernseher
geeignet, da diese nur im Vollbildformat arbeiten.
RGB
Rot-Grün-Blau - Übertragungsmethode für
Videosignale. Dank getrennter Übertragung der Grundfarben Rot, Grün, Blau
ermöglicht es eine hohe Bildqualität.
SCPC
Single
Channel Per Carrier. Jedes Programm besitzt eine eigene Frequenz innerhalb
eines Transponders und ist deshalb unabhängig von anderen Programmen.
SI-Daten
Service-Information-Daten – Sie beinhalten Informationen wie
den Titel der Sendung, Anfangs- und Endzeit sowie Inhaltsangaben. Die SI-Daten
werden mit dem Fernsehsignal übertragen. Es liegt an jedem Programmanbieter
selbst, ob und in welchem Umfang er SI-Daten überträgt.
Smartcard
Chipkarte für Pay-TV
Zugang.
S/P-DIF
Sony/Philips-Digital Interface – Erlaubt die Übertragung
digitaler Audiodaten. Die Verbindung zwischen Audio-Geräten erfolgt per
optischem Toslink oder koaxialem Cinch-Kabel.
S-Video
Analoge Signalart, bei der Bilddaten getrennt nach
Farb- und Helligkeitswerten übertragen werden (in getrennten Leitungen).
Symbolrate
Datenmenge, die pro Sek.
vom Satelliten übertragen wird.
Timer
Funktion elektronischer Geräte wie Videorecorder,
DVD-Recorder, Stereo-Anlagen und Satelliten-Receiver. Ermöglicht das Ein- und
Ausschalten der Geräte zu vorprogrammierten Zeiten und die Aufnahme von Sendungen
in Abwesenheit
Timeshift
Zeitversetztes Fernsehen. Während eine
Videoaufnahme noch läuft, kann man sie bereits anschauen. Dieses Feature kann
zum Beispiel mit Festplattengeräten genutzt werden.
TP (Transponder)
Übertragungskanal eines
Satelliten, auf dem ein oder mehrere Programme gesendet werden. Festgelegt
durch Frequenz, Polarisation, Symbolrate.
USALS
Universal Satellites Automatic Location System – USALS wurde
von der FirmaStab zur Vereinfachung
der Installation von Drehanlagen entwickelt und wird bisweilen auch als DiSEqC
1.3 bezeichnet.
USB
Universal Serial Bus – Schnittstellensystem, das sich
inzwischen als Standard etabliert hat. Am USB-Port lassen sich externe
Komponenten an den Computer anschließen. Die Vorteile gegenüber klassischen
Schnittstellen sind: schnelle Datenübertragungsrate (bis 480 MBit/s), einfache
Handhabung durch automatische Erkennung der Geräte (Plug-and-Play).
YUV
Videosignal, Farbkoordinatensystem. Im YUV-Format
werden Bildinformationen nach Y = Helligkeit/Luminanz und U & V =
Farbanteil/Chrominanz gespeichert. Das Signal aus mehreren Komponenten wird im
europäischen Fernsehen und zur Übertragung von Videoinformationen im
Vollbildformat für sehr gute Bildqualität , bei unverschlüsseltem HDTV-Material
verwendet. Der Anschluss erfolgt über drei nebeneinander liegende Cinch-Buchsen
in den Farben Rot, Grün und Blau, siehe auch RGB.
22 KHz-Signal
Steuersignal zum Umschalten
zwischen High Band und Low-Band in Universal LNBs.
